Neu  (November 2012):
Wissenschaftliche Grundlagen zur Technik der Hängegleiter
und zur Entstehung des Güesiegels aus der Zeit 1974-1979
hier

Lieber Leser,

die Dokumentationsseiten zur Geschichte des Drachenflugs stammen aus dem Jahr 1999

und sollen in ihren Originalfassungen erhalten bleiben. Teil 1, Teil 2, Teil 3 , Teil 4


Autor: Prof.Michael Schönherr, St.-Jakobus-Str.28, 55442 Stromberg info@m-schoenherr.de

 

Originalfassung von 1999 Teil 1 :

25 Jahre Drachenflug, Teil 1

Bunt Gemischtes aus dem Archiv von Michael Schönherr

Im November 1974 wurde der "Deutsche Drachenfliegerclub Stuttgart" gegründet. Fast alle Drachenflieger trafen sich hierzu im Höhenrestaurant Schönblick in der Weißenhofsiedlung in Stuttgart, es war der erste Versuch einer Selbstorganisation der deutschen Hängegleiterpiloten im Rahmen des DaeC. Die Technik-Kommission wurde gebildet von den Herstellern Uwe Knuth , Hartmut Huber, Ludwig Thalhofer, Ursula Hänle und dem Noch-Studenten Michael Schönherr.

Die Stuttgarter flogen meist in Kössen, Tannheim, Andelsbuch und Schopernau aber auch an der schwäbischen Alb.

Links ein Foto von Wolfgang Hecht, Flug in der Abendstimmung über Burg Hohenneuffen, unweit von Stuttgart

 

 

 

"Motorisierter Hängegleiter" hieß das, was später zum UL werden sollte. Hellmut Penner war Redakteur des "Aufwind" und er organisierte ab 1978 mehrmals das "Bodensee-Symposium". Dort wurde alles, was mit "Luftsporgeräten" zu tun hatte samstags in Vorträgen durchdiskutiert und am Sonntag ging es auf´s Feld zur Flugvorführung! Auf dem Foto, November 1979 v.r.n.l.: Ali Schmid, der Erbauer der ersten Meßwagen, der 1982 in einem ohne Meßwagentest zugelassenen Enten-UL nach Vorwärtsüberschlag tödlich abstürzen sollte; Reinhard Nolle, der erste Präsident des DULV und Herr König (König-Motor) mit seiner Tochter, der vor ca. 10 Jahren bei einem Fesselflugversuch ebenfalls tödlich verunglückte. Foto Schönherr

 

 

 

Fantasie und Formenvielfalt der Gründerjahre waren grenzenlos. Hier der Flug von Herrn Wunderlich/ Berlin auf seinem selbst entwickelten und gebauten Entendrachen bei Duchroth/ Nahe, ca. 1983 Fotos Schönherr

 

 

 

Das waren noch Zeiten nach der DHV-Gründung 1980! Arbeit war angesagt, alles zog an einem Strang und alles gelang.

Hier Ausklang der Kommissionssitzung 1984 in Tegernsee im Haus Janssen. Auf dieser Sitzung war die Aufnahme der Gleitschirmflieger in den DHV abgesegnet worden!

V.l.n.r.: Finanzreferent Lambert Stäpgens; Regionalbeirat BW Peter Rieger (von hinten); Technikreferent Michael Schönherr; Ausbildungreferent Klaus Tänzler; ganz rechts (von hinten) Klaus Rostan, der nach Ali Schmid´s Tod die Meßfahrzeuge baute und betrieb.

Foto: Charlie Jöst

 

Was die Öffentlichkeit 1975 vom Drachenfliegen hielt, konnte man in der  "Welt" vom 25.9.75  nachlesen.

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